Fliegerassel-Modellbau
  Graupners Moorhuhn
 
Das Moorhuhn von Graupner steht ja bis dato noch in der Rubrik "Projekte". Da diese aber dazu da sind, angepackt zu werden, habe ich mir mal den Karton hervor gekramt und angefangen zu basteln. Das Wort Basteln trifft es hier auch ganz gut, da man bei den Styroteilen nicht wirklich etwas zu bauen hat.



Von meinem ersten Huhn ist noch die Tragfläche, oder besser der Flügel???, übrig, so dass ich diesen wieder verwenden kann.



Also habe ich mich an`s Werk gemacht und die wenigen Teile zusammen gefügt, zwei billige kleine Servos eingeklebt, den alten Antrieb (Speed 400) herausgekramt und noch ein wenig den Hals verstärkt. Das ist der einzige Schwachpunkt an diesem Modell...




...da der Übergang vom Rumpf zum Kopf doch recht schmal ist. Und in der Nase sitzt der relativ schwere Motor. Da das Huhn aber durch seine Anatomie bedingt bei JEDER Landung voll auf die Fresse fliegt, d.h. der Kopf schlägt immer hart auf, muss hier etwas mit Glasfasermatte nachgeholfen werden. Die zweite Maßnahme besteht darin, Gewicht zu sparen, indem ein Lipo rein kommt. Dadurch fliegt halt weniger Masse und ich kann das Geflügel auch langsamer landen.
Es reichte bisher ein Nachmittag, um das Huhn soweit fertig zu stellen, dass die erste Farbe ins Spiel kommt. Das sind ganz normale wasserlösliche Lacke aus dem Baumarkt, die ich mit dem Pinsel auftrage. 



Wie man sieht, ist die Farbe noch am trocknen, so dass das olle Suppenhuhn erstmal auf der Stange schlafen gehen kann, bevor morgen das braune Federkleid und die Augen dran sind.



So, das Huhn ist wieder von der Stange direkt auf`s Bastelbrett gesprungen.



Da die Befestigung des Kopfes mittels Gummis nicht nur umständlich sondern auch wenig praxistauglich ist, habe ich im Kopf und dem "Unterkiefer" an vier Punkten Magnete eingeklebt. Damit hält die Runkel sicher und es gibt beim Akkuwechsel kein elendes Gefummel mehr.



Ebenfalls aus der Erfahrung mit meinem ersten Huhn habe ich noch ein richtiges Akkubrett eingeklebt. Es besteht nur aus 1,5 mm Balsa, welches ich noch mit etwas Glasfasermatte bis in die Seitenwand hinein verstärkt habe. Das ist mehr als ausreichend stabil und vor allem leicht.



Jetzt musste nochmal der Pinsel geschwungen werden. Die braune Farbe hatte ich noch vom alten Huhn übrig. Ist schon erstaunlich, dass die Farbe auch nach Jahren noch okay ist. Einfach gründlich umrühren und los gehts...



Noch etwas Gesicht gestaltet und schon ist das olle Suppenhuhn fertig, um an der Herz-Lungen-Maschine leben eingehaucht zu bekommen.



Und so wartet mein neues fliegends Lieblingstier nun mit geladenem Akku darauf, dass der Wind mal etwas nachlässt und wir den ersten Ausflug machen können.




 
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